Information über den Winterplan für die Straßen - Verkehrswarnungen und Schwerverkehr

Zusammengefasst

Der Winterplan für Regionalstraßen ist jedes Jahr vom 15. Oktober bis 15. April in Kraft.  Dieses System wird von der Cellule d'Action Routière (CAR) verwaltet, die sich aus dem Centre régional de crise (CRC-W), der föderalen Verkehrspolizei, dem Centre PEREX und den Betreibern des Straßennetzes (ÖDW Mobilität und Infrastrukturen und SOFICO) zusammensetzt. Die Maßnahmen bei schlechtem Winterwetter werden in 3 Phasen festgelegt:

1. Phase der verstärkten Wachsamkeit = permanente Bewertung des Straßennetzes und Mobilisierung von Personal und Ausrüstung des FÖD zur Gewährleistung von Räum- und Streudiensten.

2. Verkehrsvorwarnphase = wird bei starken Schneefällen oder gefrierendem Regen ausgelöst. Ziel: Räum- und Streudienste zur Erhaltung der Mobilität und zur Information der Verkehrsteilnehmer.

3. Verkehrswarnphase = bei erheblichen Störungen werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, Fahrten auf ein Minimum zu reduzieren. In dieser Phase kann der Verkehr von Lastzügen (über 13 m) auf sensiblen Abschnitten vorübergehend verboten werden. Damit soll vermieden werden, dass querstehende Sattelzüge den Verkehr komplett zum Erliegen bringen. Straßentransportunternehmen werden per SMS benachrichtigt. Das vorübergehende Verbot wird durch feste Schilder und Wechselverkehrszeichen mit Angabe der Alternativroute signalisiert.

Abschnitte, die für den Lkw-Verkehr gesperrt werden können:

- E25 / A602- A26: zwischen Loncin und Massul in beiden Richtungen

- E411 / A4 Sud: zwischen Achêne und Massul in beiden Richtungen

- N4 und N89: zwischen Ciney und Arlon, sowie zwischen Champlon und Libramont in beiden Richtungen

- E411 / A4 Nord zwischen Daussoulx und Courrière in Nord-Süd-Richtung

- E25 / A 602: zwischen Loncin und Massul

- A 26 + E 411 /A4: zwischen Achêne und Sterpenich in beiden Richtungen

- E 40 /A3: zwischen Hauts-Sarts und Battice in einer oder in beiden Richtungen

- E 42 / A27: zwischen Verviers und Steinebruck in beiden Richtungen

- N 89: zwischen Libramont und französischer Grenze in beiden Richtungen

- E19 / A7: Grenzübergang Hensies in Richtung Frankreich

- E29 / A8: Grenzübergang Lamain in Richtung Frankreich

- N5: zwischen Charleroi und Couvin in beiden Richtungen

Zusätzlich zu den wallonischen Rastplätzen sind drei weitere Abstellbereiche für den Schwerverkehr geplant. Im Falle eines Fahrverbots von mehr als 12 Stunden sieht die SOFICO die Betankung der in den Abstellbereichen abgestellten Lastkraftwagen vor. Auch das Rote Kreuz und der Katastrophenschutz werden in Alarmbereitschaft versetzt, um den Fahrern im Bedarfsfall zu helfen.

Darüber hinaus können in 28 Zonen (32 betroffene Steigungen) zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, um Staus durch Lkw an Steigungen und in sensiblen Bereichen auf Autobahnen und Regionalstraßen zu vermeiden.  Die Einsatzteams sind dann vor Ort anwesend, um eine rasche Schneeräumung und spezifische Ausrüstung für eine mögliche Bergung von Schwerlastwagen in Schwierigkeiten zu gewährleisten.

Liste dieser sensiblen Zonen:

- Hauts Sarts A3/E40

- Barchon A3/E40

- Wavre A4/E411

- Loyers A4/E411

- Sart-Bernard A4/E411

- Conneux A4/E411

- Tellin A4/E411

- Verlaine A4/E411

- Bois la Dame A4/E411

- Léglise A4/E411

- Rulles A4/E411

- Boirs A13/E313

- Tilff A26/E25

- Remouchamps – Harzé A26/E25

- Manhay A26/E25

- Baraque A26/E25

- Houffalize A26/E25

- Mabompré A26/E25

- Theux-Spa A27/E42

- Sart-Malmedy A27/E42

- Gefällstrecke Guillemins A602/E25

- Hollogne N4

- Champlon N4

- Moriville N4

- Roumont N4

- Martelange N4

- Laneffe N5

- Neuville N5

- Brûly N5

- Magolux N81

- Beaubru N89

- Bouillon N89

Achtung

Alle Echtzeitinformationen sind auf der Trafiroute-Website (Link unten) verfügbar.

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