Eine externe Unterstützung für die Entwicklung eines innovativen Produkts oder Prozesses in Anspruch nehmen

Zusammengefasst

Diese Beihilfe ermöglicht es dem Unternehmen, eine externe Einrichtung – zugelassenes kollektives Forschungszentrum, öffentliche Forschungseinrichtung, universitäre oder Hochschul-Forschungseinheit – für die Umsetzung technischer Dienstleistungen (Analysen, Maßnahmen, Versuche etc.) in Anspruch zu nehmen, welche zu den Vorab-Vorgängen für Aktivitäten industrieller Forschung oder experimenteller Entwicklung eines Produkts oder eines neuen Prozesses gehören.

Im Detail

Zielpublikum - Details

KMU, die sich nicht in finanziellen Schwierigkeiten im Sinne der Europäischen Richtlinie (vgl. praktischer Leitfaden) befinden und die zumindest einen Betriebssitz in der Wallonischen Region haben.

Vorteile

Bei der Subvention handelt es sich um eine finanzielle Beihilfe, die 75 % der Kosten der Untersuchung abdeckt.

Achtung! Seit dem 1. Januar 2015 gehören Studien über technischen Support, Software, Beratung in strategischem Marketing und Beratung hinsichtlich des Technologietransfers alle zum selben „Pack“, dessen Höchstgrenze bei 200.000 € auf drei Jahre pro Unternehmen liegt.

Prozedur

Es gibt keine Frist für die Einreichung des Antrags auf Bewilligung dieser Beihilfe. 

Im Allgemeinen variiert die Frist zwischen der Einreichung Ihres Antrags und der Benachrichtigung über die Entscheidung zur Finanzierung zwischen drei und sechs Monaten. Diese Zeitspanne wird zur Orientierung angegeben und wird eventuell nicht eingehalten. Wir bemühen uns, Ihnen schnellstmöglich eine Entscheidung zukommen zu lassen.

Die Einbringung des Antrags erfolgt über ein elektronisches Formular. Beachten Sie, dass die Signatur für die Einreichung Ihrer Anträge auf Finanzierung elektronisch erfolgt.

Wenn die Entscheidung positiv ist und wenn die Haushaltsmittel verfügbar sind, wird zwischen der Region und dem Unternehmen ein Vertrag in Bezug auf die Studie geschlossen, der die Rechte und Pflichten jeder Partei festlegt.

 

Rechtsbehelfe

Wie kann man mit dem Dienst, der die Entscheidung getroffen hat, Kontakt aufnehmen?

 

Unabhängig vom unten angeführten Rechtsbehelf ist es für Sie möglich, jederzeit Kontakt mit der Verwaltungsabteilung aufzunehmen, die die Entscheidung getroffen hat, um insbesondere Folgendes zu tun:

- ergänzende Erklärungen zur Entscheidung zu erhalten;

- Ihren ursprünglichen Antrag durch Elemente zu vervollständigen, die der Verwaltung unbekannt sind;

- Ihre Argumente für die Anfechtung zu übermitteln.

 

 Sie müssen sich an folgenden Dienst wenden: 

 

SPW Économie, Emploi, Recherche

Département de la Recherche et du Développement technologique

Direction de l’accompagnement et de la Sensibilisation

Place de la Wallonie, 1 (bât. III) à 5100 NAMUR (JAMBES)

Tel.: +32 (0)81 33 44 80-84

 

Dieser kostenlose Schritt gegenüber der Verwaltung unterliegt keinen besonderen Formalitäten und unterbricht nicht die Fristen für die Einbringung eines Rechtsbehelfs. Das Fehlen einer Antwort der Verwaltung stellt keine Annahme Ihres Antrages dar. 

 

WIE LEGT MAN EINEN RECHTSBEHELF EIN?

Abgesehen von jenem Fall, in dem die Anfechtung als mit Bezug auf ein subjektives Recht analysiert werden kann, für welches nur die Gerichte und Tribunale der ordentlichen Gerichtsbarkeit zuständig sind, kann gemäß den unten beschriebenen Modalitäten ein Rechtsbehelf an den Staatsrat gerichtet werden.

 

Anfechtungsklage

Die Annullierung der Entscheidung kann durch Einbringung eines Gesuchs an den Staatsrat (Conseil d’Etat) beantragt werden:

- elektronisch unter der Adresse https://eproadmin.raadvst-consetat.be ;

- per datiertem und unterzeichnetem Einschreiben an die Adresse:

Conseil d’État

Greffe

Section du Contentieux administratif

Rue de la Science, 33

1040 Brüssel

 

Sie müssen Ihr Gesuch innerhalb von 60 Kalendertagen ab der Mitteilung der angefochtenen Entscheidung einbringen. 

Sie müssen in Ihrem Gesuch die „Mittel“ Ihres Rechtsbehelfs , d. h. die gesetzlichen Vorschriften ausführen, gegen welche durch die Entscheidung verstoßen wurde, sowie auch die Art und Weise, wie dies geschehen ist.

Antrag auf Aussetzung

Der Versand einer Anfechtungsklage führt nicht automatisch zur Aussetzung der Auswirkungen der Entscheidung.

 

Wenn jedoch eine mit der Bearbeitung der Anfechtungssache inkompatible Dringlichkeit vorhanden ist und wenn ein schwerwiegendes Argument offensichtlich zur Aufhebung führen kann, ist es für Sie möglich, einen Antrag auf Aussetzung der Entscheidung beim Staatsrat einzubringen. 

 

Der Antrag auf Aussetzung kann vor, während oder nach dem Versand der Anfechtungsklage eingebracht werden. 

 

In außergewöhnlichen Fällen und gemäß besonderen Modalitäten ist es für Sie zudem möglich, die Aussetzung der Entscheidung mit hoher Dringlichkeit zu beantragen.

 

Praktische Informationen

Die Anfechtungsklage und der Antrag auf Aussetzung sind erst gültig, wenn sie bestimmte Anhänge und Informationen enthalten. Für Einzelheiten wird auf die koordinierten Gesetze und auf die unten erwähnten sowie unter http://www.raadvst-consetat.be (Rubrik „Verfahren“) verfügbaren Erlasse verwiesen.

Jede antragstellende Partei muss eine Gebühr von 200 Euro (Betrag Stand Montag, 9. Januar 2017) bezahlen. Dies erfolgt mittels Überweisungsformular, welches ihr nach Erhalt des Rechtsbehelfs übermittelt wird. Die Zahlung unterliegt gegenwärtig keinerlei Frist und die Bezahlung des Betrags kann daher bis zum Abschluss der Verhandlungen erfolgen.

Weitere Informationen: Gesetze über den Staatsrat, koordiniert am 12. Januar 1973, Erlass des Regenten vom 23. August 1948 zur Festlegung des Verfahrens vor der Verwaltungsstreitsachenabteilung des Staatsrates, königlicher Erlass vom 5. Dezember 1991 zur Festlegung des Verfahrens der einstweiligen Anordnung vor dem Staatsrat, verfügbar auf http://www.raadvst-consetat.be (Rubrik „Verfahren“). 

 

Bedingungen

Der Antrag wird auf Grundlage folgender Kriterien bewertet:

  • Der innovative Charakter des Projekts (Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt hinsichtlich des Erwerbs neuer Erkenntnisse);
  • Das Interesse der technischen Durchführbarkeitsstudie im Rahmen der Entwicklungsstrategie des Unternehmens und der technisch-wirtschaftlichen Bedürfnisse der Wallonie;
  • Die wirtschaftliche und beschäftigungsbezogene Verwertbarkeit, welche sich aus dem neuen Produkt, der Leistung oder dem Verfahren ergeben muss, das/die Gegenstand der Forschung ist;
  • Die Auswirkungen der Forschung auf die Umwelt, welche günstig oder nicht vorhanden sein müssen;
  • Der Risikograd, der eindeutig sein muss;
  • Die Möglichkeit, Finanzierungen je nach aktuellen und vorhersehbaren Bedürfnissen des Projekts zu finden.

Formulare

Online

Kontakte

Dienste

Allgemeine E-Mail – Begleitung der Forschung
081/33.44.84
Aktualisiert am
Verwaltungsschritt Nr. 142842
Hat Ihnen diese Seite geholfen ?
Zurück zu den Verwaltungsschritten