Beantragung von Zuschüssen im Rahmen des Projektaufrufs "Gemeinsam genutzte Sportinfrastruktur“

Zusammengefasst

Im Rahmen der Erklärung zur Regionalpolitik 2019-2024 und infolge der Empfehlungen eines parlamentarischen Berichts, der zu Beginn der Legislaturperiode erstellt wurde, beschloss die Wallonie, einen Projektaufruf einzurichten, dessen Zweck es ist, die neuen dekretalen Bestimmungen zur Einrahmung der Subventionierung der wallonischen Sportinfrastruktur sinnvoll zu ergänzen. Dies erfolgt mit einer außergewöhnlichen Subvention, deren Ziel klar festgelegt ist: Förderung der Zusammenarbeit zwischen den lokalen Behörden, allen auf ihrem Gebiet befindlichen schulischen Einrichtungen und den lokalen Sportvereinen.

Achtung

Die zentrale Lage der geplanten Stätte und die Aspekte der Mobilität und Zugänglichkeit stellen wichtige Elemente für die Beurteilung der Bewerbungen dar.

Diese Subvention kann nicht mit anderen regionalen Unterstützungsmechanismen kumuliert werden.

Im Detail

Bedingungen
  • Die eingereichten Dossiers müssen die Entwicklung von gemeinsam genutzten Sportplätzen ermöglichen, welche den obengenannten operativen Zielen entsprechen und für welche der Bedarf ausreichend durch den Antragsteller begründet werden muss.
  • Ziel des Projektaufrufs ist der Neubau bzw. die Ausstattung von bestehender Sportinfrastruktur, um gemeinsam genutzte Sportplätze zu schaffen.
  • Die vorgelegten Renovierungsprojekte sollen die Energieeffizienz der betreffenden Infrastruktur verbessern. 
  • Die Bauprojekte müssen die größtmögliche Reduzierung des Energieverbrauchs zum Ziel haben. 
  • Der innovative Charakter bezieht sich auch auf den Einsatz nachhaltiger Materialien und die Baumethoden, die zur Anwendung kommen.
  • Zulässige Anträge müssen ihr Bestreben zur Öffnung des Sportplatzes für alle im Gebiet liegenden Schulen sowie gegebenenfalls die Schaffung einer Partnerschaft mit den lokalen Schuleinrichtungen für die Schulzeiten bzw. -stunden zeigen – mit den lokalen Akteuren aus dem Sportbereich über diese hinausgehend. 
  • Der Steller des Antrags auf Subvention muss für eine Mindestdauer von 20 Jahren ab der Gewährung der Subvention ein Eigentumsrecht oder ein dingliches Recht am Objekt, welches Gegenstand des Antrags auf Subvention ist, haben.
  • Die Dauer der Partnerschaft mit den lokalen Schuleinrichtungen beträgt mindestens 20 Jahre ab Gewährung der Subvention.
  • Die Partnerschaft mit den lokalen Schuleinrichtungen sieht während der Schulzeiten bzw. -stunden einen bevorzugten Zugang für Schuleinrichtungen sowie eine Zugangsgebühr vor, welche sich maximal nach den tatsächlichen Betriebskosten der Infrastruktur bemisst.
  • Bei Nicht-Einhaltung von Fristen, Verfahren und einer Nicht-Vorlage geforderter Unterlagen droht die Ungültigkeit.
Vorteile

Das diesem Projektaufruf zugeordnete Budget 2022 beträgt 15 Millionen Euro für die Wallonische Region.

Der zuschussfähige Höchstbetrag für jedes Projekt beträgt 3.000.000 Euro exkl. MwSt. Der regionale Subventionssatz beläuft sich auf 70 % des maximal förderfähigen Betrags und der Restbetrag wird vom Projektträger finanziert. Der förderfähige Betrag wird um 5 % für die allgemeinen Kosten einschließlich Studienkosten und gegebenenfalls der MwSt. erhöht

Prozedur

In jedem Stadium des Verfahrens reicht der Antragsteller seine Formulare auf elektronischem Wege über die zur Verfügung stehenden Plattformen ein.

Nach Auswahl des Dossiers durch die Regierung und Bestätigung des Dossiers im Projektstadium durch die regionale Verwaltung wird dem Projektträger ein Vorschuss in Höhe von 50 % des Gesamtbetrags der Subvention ausgezahlt. Dies erfolgt nach Übermittlung der Auftragsankündigung und der Bestellung für den Beginn der Arbeiten an die regionale Verwaltung.

Der Betrag der Subvention, welcher nach der Auswahl gewährt und in einer grundsätzlichen Bewilligung mitgeteilt wird, stellt den Höchstbetrag der Subvention dar, welchen der Projektträger erhalten kann. Er darf 70 % des Gesamtbetrags für das Projekt nicht überschreiten. 

Die Arbeiten, die jene, die im Antrag angeführt sind, ergänzen, werden beim Antrag auf Auszahlung des Restbetrags nicht berücksichtigt.

Andererseits gilt: Die Arbeiten, die im Antrag auf Subvention festgelegt, jedoch vom Bewerber nicht durchgeführt wurden oder nicht innerhalb der im Subventionserlass angegebenen Fristen durchgeführt wurden, sind Gegenstand einer teilweisen oder vollständigen Rückforderung des gewährten Vorschusses.

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Aktualisiert am
Verwaltungsschritt Nr. 145603
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